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Top 10 FAQ Laminatboden

Overlay

Das Overlay ist die oberste Schicht eines Laminatbodens. Es besteht aus einem leichten, transparenten Papier, das in einem Imprägnierbad mit flüssigem Melaminharz benetzt wird. In einem späteren Schritt wird das Overlay zusammen mit der darunterliegenden Dekorschicht auf das Trägermaterial gepresst. Dieses Verfahren verleiht dem Laminat seine robuste und glatte Oberfläche.

Details zum Overlay

Durch das Imprägnierbad nimmt das Papier die Harze auf. Je nach Zusammensetzung der Harze mit Korundanteilen (Korundmineral wird unter anderem in Schleifmitteln verwendet), wird die spätere Qualität beziehungsweise Abriebklasse/Verschleißbeständigkeit des Laminatbodens bestimmt.

Aufbau von Laminat

Laminatboden besteht in der Regel aus vier Schichten. Die unterste Schicht bildet der Gegenzug, der für den Spannungsausgleich im Laminat und für die Formstabilisierung verantwortlich ist. Darüber befindet sich das Trägermaterial, das Herzstück des Laminatbodens. Auf das Trägermaterial wird das Dekorpapier, das dem Boden sein Aussehen verleiht, zusammen mit dem sogenannten Overlay, der Schutzschicht des Laminats, unter Druck und Hitze gepresst.

Die Oberfläche von Laminatboden im Detail

Die Dekorschicht, die in vielen verschiedenen naturgetreuen Optiken wie Buche oder auch Steinoptik erhältlich ist, wird mit Melaminharz getränkt. Und auch das Overlay, eine Papierschicht, wird mit diesem Harz versehen. Zusammen werden die beiden Papiere unter hohem Druck und großer Hitze auf das HDF-Trägermaterial gepresst. Dabei verschmelzen die Harze der einzelnen Papiere zu einer mechanisch festen Oberfläche. Das macht das Laminat zu einem robusten und widerstandfähigen Bodenbelag, der viele Vorteile gegenüber Parkett aufweist.

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