Inhalt:

Jetzt entdecken!

Laminat Verlegen - Anleitung in 10 Schritten

Schritt-für-Schritt Anleitung

Die Verlegung von LOGOCLIC-Laminat funktioniert schnell und einfach dank des einfachen Klicksystems. Hier werden einfach nur Nut und Feder ineinander geklickt, bis der Boden fertig gelegt ist. Im Gegensatz zu Parkettboden ist kein Verleimen nötig, denn Laminat wird schwimmend verlegt.
Dennoch gibt es einige Dinge, die bei der Verlegung zu beachten sind: 

Vorbereitung

Der Schritt vor dem Laminat Verlegen

Bevor Sie Ihr Laminat verlegen, lesen Sie bitte unbedingt den Verlegeplan in der PDF-Anleitung. Halten Sie sich genau an die Anweisungen in der Anleitung, um die vollen Gewährleistungs- und Garantieansprüche zu behalten.

Überprüfen Sie die Paneele bei guten Lichtverhältnissen auf Mängel – für bereits verarbeitete Paneele können Sie keine Reklamationsansprüche geltend machen. 

Lagern Sie die Laminat-Paneele 48 Stunden vor dem Einbau unter gleichen klimatischen Bedingungen wie bei der Verlegung. Um Lagerschäden wie ein Biegen der Paneele zu vermeiden, legen Sie die Laminatdielen am besten in der Originalverpackung waagerecht auf den Boden. Der Raum sollte eine Temperatur von mindestens 18°C und eine Luftfeuchtigkeit von 50-70% besitzen.

Es empfiehlt sich, die Paneele vor der Verlegung nach dem gewünschten Maserungsverlauf und ggf. nach Farbnuancen zu sortieren.

Bitte beachten: Laminatboden ist nicht für Feuchträume wie Bad oder Sauna geeignet! Für die Nutzung in Feuchträumen eignet sich der Vinylboden Element.

Schritt 1

Dampfbremsfolie über mineralischen Böden

Vor der Verlegung auf mineralischen Unterböden (Anhydritestrich oder Betonestrich) und bei Laminatboden auf Fußbodenheizungen muss unbedingt eine geeignete Dampfbremsfolie zum Schutz gegen Feuchtigkeit  wannenartig verlegt werden. Wir empfehlen hierfür PE-Folie für Laminat. Die Bahnen 20 cm überlappen lassen und mit Klebeband (z.B. Alu-Klebeband für Dampfsperre) fixieren.

Bitte beachten: Bei Holzuntergrund darf keine PE-Folie verlegt werden!

Schritt 2

Trittschalldämmung verwenden

Zur Lärmreduzierung verwenden Sie bitte eine Trittschalldämmung. Hierfür kann eine PE-Schaumfolie oder eine andere geeignete Unterlage gewählt werden. Optimal ist eine diagonale Verlegung gegenüber den Paneelen.

Schritt 3

Raum vermessen Paneele zuschneiden

Bei nicht geradlinigen Wänden übertragen Sie bitte den Wandverlauf mit Bleistift auf die erste Paneelreihe und sägen Sie die Paneele entsprechend nach. Messen Sie vor dem Laminat Verlegen auch die Raumtiefe. Sollte die letzte Paneelreihe eine Breite von weniger als 5cm aufweisen, müssen Sie das zur Verfügung stehende Restmaß gleichmäßig auf die erste und die letzte Paneelreihe aufteilen, so dass beide Reihen mit der gleichen Paneelbreite zugeschnitten werden. 

Halten Sie unbedingt einen 12-15mm Randabstand zur Wand, zu Heizungsrohren, Pfeilern, Türstoppern etc. ein, den Sie mit Abstandskeilen fixieren.
Bei Verlegeflächen mit mehr als 8m Länge bzw. Breite, sind Dehnungsfugen (min. 2cm Breite) erforderlich. Beachten Sie dies auch, wenn Sie raumübergreifend Laminat verlegen möchten. Hier müssen die Flächen im Bereich der Türzargen unterbrochen werden. Die Bewegungsfugen können mit passenden Profilen fachgerecht abgedeckt werden.

Empfehlung: Verlegen Sie die Paneele in Längsrichtung zur Hauptlichtquelle.

Schritt 4

Erste Schritte beim Laminat Verlegen

Beginnen Sie die Verlegung in der linken Raumecke, bzw. in der Ecke des Raumes, die den geringsten Winkel besitzt. Das erste Paneel mit der Federseite zur Wand legen und mit Abstandhalter den Randabstand sichern. Die weiteren Paneele entsprechend der vorgegebenen Reihenfolge verlegen. (siehe Video)

Schritt 5

Verlegen der zweite Paneele-Reihe 

Die zweite Reihe wird mit einem halben Paneel oder dem Rest der 1. Reihe begonnen. 

Die lange Federseite des Paneels schräg im 30°-Winkel in die untere Nutwange bereits liegender Paneele einsetzen und unter leichtem Druck nach unten eindrehen. Plan liegend werden die Querfugen zwischen den Paneelen mit Hammer und Schlagklotz geschlossen. Dies ist aufgrund der Fertigung mit Übergangspassung besonders einfach. Die Paneele klicken problemlos ein.

Schritt 6

Weitere Verlegung der Paneele

Tipp! Setzen Sie generell die Montagehilfe (Paneelabschnitt mit Längsfederprofilierung) längsseitig in Höhe der beiden Kopffugen an. Hierdurch werden Beschädigungen beim Verriegeln der Paneele vermieden. Geben Sie im Fall der Verleimung/Versiegelung ausreichend Weißleim vom Type D3 bzw. Clickguard™  auf die obere Federwange. 

Den ausgetretenen Leim nach ca. 10 Min. im abgetrockneten Zustand mit einem Kunststoffspachtel abschieben.
Die Reste sollten mit Leimentferner, einem kratzfreien Pad bzw. klarem warmem Wasser komplett entfernt werden. Bei der Verwendung von Clickguard™ entsprechend der Gebrauchsanweisung arbeiten.

Schritt 7

Laminatverlegung bei Heizungsrohren

Für Heizungsrohre müssen Lochbohrungen, die 3 cm größer sind als der Rohrdurchmesser, ausgespart werden. V-förmiges „Einpassstück“ aussägen, beleimen, einpassen und mit einem Keil bis zur Aushärtung des Leimes fixieren. Anschließend Aussparungen mit Heizkörperrosetten verkleiden.

Schritt 8

Laminatverlegung bei Türen

Holztürrahmen bitte soweit kürzen, dass ein Paneel mit Trittschalldämmung darunter passt. Bitte einplanen, dass sich der Laminatboden bei Klimaschwankungen auch hier ungehindert ausdehnen kann.

Schritt 9

Verlegen der letzten Paneelreihe

Letztes Paneel in der Reihe zum Zuschneiden um 180° drehen, mit Dekorseite nach oben neben bereits vorhandene Reihe (Nutwange an Nutwange) und Wandseite anlegen. An der Stirnseite Randabstand berücksichtigen. Paneellänge markieren und absägen. Zur Vermeidung von Kantenabsplitterungen muss die Dekorseite bei Nutzung von elektrischen Stich- oder Handkreissägen nach unten zeigen. Ansonsten von der Paneeloberseite her absägen.
Letztes Paneel der Reihe mit dem Zugeisen einpassen. Ab der dritten Reihe fortlaufende Verlegung wie in der Abb. dargestellt. Jede neue Reihe mit dem Reststück (mind. 20cm Länge) der vorhergehenden Reihe beginnen. Der Querfugenversatz von einer zur anderen Paneelreihe sollte mindestens 40cm betragen.

Die letzte Paneelreihe vorsichtig einpassen. Die Kopffugen der letzten Reihe werden bei geringer Paneelbreite mit der schmalen Seite des Schlagklotzes ineinandergefügt. Nach der Verlegung Abstandskeile entfernen.

Schritt 10

Der perfekte Abschluss - Setzen der Sockelleisten

Für den perfekten Abschluss befestigen Sie die Sockelleistenklammern im Abstand von 40-50cm an der Wand, und stecken die passend zugeschnittenen Sockelleisten  auf.

Verlegung mit 1clic 2go pure

Anleitung zum Laminat Verlegen mit 1clic 2go pure-System

  1. Legen Sie das erste Paneel mit der Feder zur Wand an
  2. Klicken Sie das zweite Paneel kopfseitig in das erste Paneel ein
  3. Klicken Sie weitere Paneele bis zum Reihenende ein
  4. Legen Sie die zweite Paneelreihe mit Versatz an und klicken Sie diese längsseitig ein
  5. Fügen Sie weitere Paneele wie an und klicken Sie diese ein

Die 1clic 2go pure Verlege Anleitung zum Download

Verlegung mit Twin Clic

Anleitung zum Laminat Verlegen mit Twin Clic-System

  1. Das erste Paneel mit der Federseite zur Wand legen
  2. Fügen Sie das zweite Paneel stirnseitig (kurze Seite) in die Nutprofilierung des ersten Paneels ein
  3. Verlegen Sie die Reihe bis zum Ende
  4. Die zweite Reihe so beginnen, dass die Längsseiten übereinander liegen, aber noch nicht eingeklickt sind - Reihe fertig verlegen
  5. Zweite Reihe anheben - Federseite in die Nutprofilierung rutschen lassen und durch Ablegen einklicken

Die Twin Clic Verlege Anleitung zum Download

Verlegung mit Top Clic

Anleitung zum Laminat Verlegen mit Top Clic-System

  1. Erstes Paneel mit der Federseite zur Wand legen
  2. Klicken Sie ein zweites Paneel stirnseitig (kurze Seite) mit der Feder auf die Nutprofilierung des ersten Paneels ein - Mithilfe eines Schlagklotzes und Hammers einrasten lassen
  3. Verlegen der ersten Reihe bis zum Ende
  4. Zweite Reihe mit Reststück (> 40 cm) der ersten Reihe beginnen - Federseite in die Nut der ersten Reihe ansetzen und absenken - Per Schlagklotz und Hammer zum Verriegeln einschlagen
  5. Zweite Reihe fertig verlegen und die folgenden Reihen in derselben Weise fertigstellen

Die Top Clic Verlege Anleitung zum Download

Checkliste - Zum Laminat verlegen benötigen Sie:

Laminat Verlegemöglichkeiten

Es bieten sich Ihnen je nach Einsatzbereich drei Verlegemöglichkeiten:

  • A Die leimlose und schnelle Verlegung.
  • B Die Verlegung mit Clickguard™: Wer den Boden dauerhaft vor Aufquellungen durch eindringende Feuchtigkeit, wie zum Beispiel durch verschüttete Flüssigkeit, schützen möchte, der versiegelt die Laminatfugen am besten mit Clickguard™.  Das Laminat kann zudem wieder aufgenommen werden und neu verlegt werden.
  • Die Verlegung mit Leim gibt ebenfalls dauerhaften Schutz gegen Feuchtigkeit, die Arbeit ist jedoch aufwendiger und eine Demontage für eine eventuelle Zweitverlegung des Bodens ist nicht mehr möglich.

Wichtige Punkte beim Laminat verlegen

  • Untergrund: Der Unterboden muss absolut eben, trocken, sauber und tragfähig sein. Gleichen Sie Bodenunebenheiten von mehr als 3mm auf 1m müssen fachgerecht aus.
    • Bei der Verlegung auf mineralischen Untergründen, wie z.B. Beton, Zementestrich, Anhydritestrich und Steinfliesen u. a. muss eine Feuchtigkeitsmessung erfolgen.
    • Folgende Restfeuchtigkeit darf der Estrich vor der Verlegung nicht überschreiten:
      Zementestrich; mit Fubo-Heizung < 1,8% CM; ohne Fubo-Heizung < 2,0% CM Anhydritestrich; mit Fubo-Heizung < 0,3% CM; ohne Fubo-Heizung < 0,5% CM
    • Teppichboden ist keine geeignete Unterlage und somit vor der Verlegung des Laminatbodens zu entfernen!
  • Fußbodenheizung: Wenn Sie Laminat auf Fußbodenheizung verlegen, heizen Sie diese einmal nach Protokoll auf. Mehr dazu finden Sie unter Laminat auf Fußbodenheizung.
  • schwimmende Verlegung: Laminatboden wird schwimmend verlegt und darf nicht auf den Unterboden geklebt, genagelt oder auf andere Weise (z.B. mittels Türstopper) fixiert werden!
  • Profile und Sockelleisten: Um nach dem Verlegen den Laminatboden optisch zu verschönern, kaschiert Übergänge, Dehnfugen und den Wandabstand mit passenden Sockelleisten und Profilen.

Bei Produkten mit einer integrierten Geh- und Trittschalldämmung ist eine zusätzliche Dämmunterlage nicht gestattet. Dies betrifft die LOGOCLIC®-Produktgruppen Ambienta und Silentos. Bei diesen Produkten entfällt Schritt 2 der Anleitung.


nach Oben

CMS


Diese Seite verwendet Cookies, die für eine uneingeschränkte Nutzung der Website nötig sind.
Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Website finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Dort kann auch der Verwendung von Cookies widersagt werden.
Akzeptieren