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Häufig gestellte Fragen

Welche Dämmunterlage nutze ich am besten bei Fussbodenheizung?

Grundsätzlich eignen sich einige Dämmunterlagen für die Verlegung mit Fussbodenheizung. Grundsätzlich sollte der gesamte Wärmedurchgangswiderstand max. 0,15m²K/W nicht übersteigen.
Laminat bis 8mm trägt 0,7m²K/W dazu bei.

Die einzelnen Werte der Dämmunterlagen können Sie den Aufdrucken auf den Verpackungen entnehmen.

Beispiel:
Laminatboden 8mm: 0,07m²K/W
Unterlage Pro Acoustic 0,03m²K/W
Summe 0,10m²K/W also geeignet.

Wir wollen einen Laminatboden auf Holzdielen verlegen.
Welche Unterlage nutzen wir?

Auf Holzdielen grundsätzlich keine PE-Folie, da ein Feuchtigkeitsaustausch stattfinden muss. Zu Zum Ausgleich von Unebenheiten eine dickere Unterlegmatte wählen (XPS Maxima oder ECO Wood)

Wir haben eine Dämmunterlage gewählt, die bereits mit einer Alu-Folie als Dampfbremse ausgerüstet ist. Wird die Unterlage mit der Silberschicht nach oben oder unten verlegt?

Die beschichtete Seite sollte nach oben gelegt werden, damit die Stösse einfach mit Alu-Band verklebt werden können.

Kann LOGOCLIC®-Laminat auf Teppichboden verlegt werden?

Nein. Der Untergrund ist zu flexibel, die Click-Verbindungen werden dann zu hohen Belastungen ausgesetzt. Der Teppich muss leider raus. Welche Dämmmaterialien sie anschließend zwischen dem Untergrund und dem Laminat benötigen, hängt von der Art des Untergrundes ab.

Laminat auf Estrich, geht das?

Natürlich! Dazu benötigen Sie eine sogenannte Dampfbremse und eine Tritt- bzw. Gehschalldämmung oder Sie nutzen eine Dämmunterlage mit integrierter Dampf- bremse. Die Profi-Akustikmatte „Pro Acoustic strong+“ schafft beides in einem. Sie ist eine hervorragende Schalldämmung und hat einen zuverlässigen Feuchtig- keitsschutz. Außerdem hat sie äußerst gute Wärmedurchlasseigenschaften, was bei der Verlegung auf einer Fußbodenheizung von größter Wichtigkeit ist. Ist die Wärmedurchlässigkeit nicht so wichtig, lässt sich die Dämmung EPS Plus verwenden. Auch sie ist eine Kombination aus Schalldämmung und Feuchtigkeitsschutz, der beim Verlegen von Laminat auf mineralischen Böden vorgeschrieben ist.

Verlegung auf Holz – ein Problem?

Aber nein! Hier ist vorrangig das Problem zu lösen, dass der Boden nicht ganz eben ist und darum das Dämmmaterial Höhenunterschiede ausgleichen muss. Die XPS Maxima-Unterlage hat eine sehr hohe Geh- sowie Trittschall- und Wärmedämmung. Sie kann Unebenheiten bis zu 4 mm ausgleichen. Bei weniger hohen An- sprüchen an die Dämmleistung kommt die Eco Wood-Unterlage infrage – ein Naturprodukt aus Holzfaser. Wichtig ist, dass der Holzfußboden nicht beweglich ist, d. h., knarrende Dielen müssen vorher gut befestigt werden. Bei Unterlagen aus Sperrholz oder Montageplatten gilt das Gleiche. Eine Dampfbremse darf hier nicht eingesetzt werden.

Eine Besonderheit ist hier die neue LOGOCLIC®-ProVent-Dämmunterlage. Durch das sogenannte Micropumping System® wird beim Begehen der Fläche die Luft durch die Rillen gedrückt, sodass Feuchtigkeit wirksam abgeleitet wird.

PVC-Böden – müssen die raus, wenn man LOGOCLIC®-Laminatböden verlegen will?

Wenn es sich um einen vollflächig verklebten Untergrund handelt und keine Fußbodenheizung vorhanden ist: nein. Mit einem PVC-Belag haben Sie eine wirksame Dampfbremse und müssen keinen zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz installieren. Ist der Boden eben, können Sie hier auch ohne zusätzliche Ausgleichsdämmung verle- gen. Bei Unebenheiten benötigt man eine Unterlage, die diese ausgleichen kann. Geeignet sind hierfür die XPS Maxima- oder die Eco Wood-Unterlage.

Fliesen oder Steinfußböden – was ist zu tun?

Auf jeden Fall wird hier eine Dampfbremse benötigt. D. h., die Verwendung einer Dämmung mit integriertem Feuchtigkeitsschutz macht Sinn. Zweites Muss: die Geh- oder Trittschalldämmung. Möglicherweise ebenfalls notwendig: ein Bodenausgleich. Wie bei der Verlegung auf Estrich können Sie dann aus einer Vielzahl von Dämmunterlagen wählen, je nach Schwerpunkt Ihrer Raumsituation.

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